Aber es ist nicht nur die Sicherheit, die Firefox' Fans begeistert. Der innovative Browser hat viele Vorteile eingeführt, die nun von anderen Browsern nach und nach adaptiert werden.
Tabbed Browsing Äußerst praktisch, wenn man nicht die Übersicht bei etlichen gleichzeitig geöffneten Browserfenstern verlieren will. Nur ein Browserfenster, viele Internetseiten, säuberlich aufgereiht und in Karteireiter aufgeteilt.
Popup-Blocker Die Werbeunterbrechungen einfach ausblenden – wie angenehm. Popups werden nur noch durch eine dezente Leiste angezeigt, der Anwender selbst entscheidet, ob er das Fenster sehen möchte oder nicht.
Erweiterungen Bei Firefox kann jeder selbst über den Funktionsumfang seines Browsers bestimmen. Erweiterungen verwandeln den Browser nach Bedarf in ein FTP-Programm, einen Web-Editor, geben zusätzliche Informationen über Webseiten und machen noch vieles mehr möglich. Und wenn man es sich wieder anders überlegt, ist die Erweiterung ebenso schnell deinstalliert.
Themes Ebenso einfach wie der Funktionsumfang lässt sich das Aussehen des Browsers verändern. Knapp 200 verschiedene Themes kann der wechselwillige Anwender unter addons.mozilla.org herunterladen und dabei unter Kategorien wie kompakt, modern, Natur etc. wählen.
Integrierte Suchmaschine Zum Suchen muss niemand mehr auf die Suchmaschinenseite seiner Wahl. Stattdessen wird der Begriff direkt in das Suchfeld des Browsers eingegeben. Und welche Suchmaschine man bevorzugt, kann man sich auch aussuchen. Neben den klassischen Suchmaschinen kann man auch Plugins herunterladen, um Bücher, Filminformationen, DVDs, Gitarrennoten, Rezepte, Nachrichten zu finden, um Auktionen, Wörterbücher und die Wikipedia zu durchsuchen.
Dynamische Lesezeichen Stellt eine Webseite einen RSS-Feed zur Verfügung, so kann der Firefox-Benutzer per Mausklick ein dynamisches Lesezeichen anlegen, das in der Lesezeichen-Liste wie ein Ordner erscheint, dessen Inhalt sich automatisch aktualisiert.
Privatsphäre Private Daten löschen – ein extra Menüpunkt im aktuellen Firefox, der die Privatsphäre der Anwender schützt. Auf einen Schlag oder ganz gezielt können Chronik, Formulardaten, Passwörter, Downloads, Cookies, Cache oder gesicherte Verbindungen gelöscht werden.
Und das sind nur einige der Punkte, die Firefox' Marktanteil haben rasant anwachsen lassen. Sicherlich hat auch die Open-Source-Herkunft zum Erfolg des Browsers beigetragen. Schließlich ist nicht nur Firefox im Kommen, sondern auch sein E-Mail-Bruder Thunderbird, das Officepaket OpenOffice oder das freie Betriebssystem Linux in seinen diversen Varianten. Ob das nun ein Wiedererwachen des 68er Aufstands gegen das Establishment ist oder nur ein Ausdruck der »Geiz-ist-geil«-Mentalität – auf jeden Fall muss sich der Internet Explorer anstrengen, um weiterhin der Browser Nr. 1 zu bleiben. In Deutschland nutzen inzwischen rund 30 Prozent der Anwender Firefox (laut der Website des französischen Unternehmens xitimonitor.com). Vielleicht gehören Sie ja auch bald dazu.
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