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Das Webradio und seine Erfolgsgeschichte

Eintönig ist sie geworden, unsere Radiolandschaft. Nach Sparten sortiert klingen sie doch letzten Endes alle gleich. Ein paar hundert Titel befinden sich in Rotation und irgendwann ist es einfach nur noch langweilig. Webradio bietet hier für jeden eine Alternative und die Möglichkeit, das zu hören, was wirklich gewünscht ist. Neue Geräte machen sogar den Computer für das Webradio überflüssig.

Frustriert vom Radio-Einerlei machten sich im Jahr 2004 einige Leute daran, dem klassischen Radio Paroli zu bieten. „Motor FM“ wurde aus der Taufe gehoben und sendet seither aus Berlin. Schon allein die Tatsache, dass hier rund 16.000 Titel (von bekannten Künstlern und frischen Talenten) in Rotation sind, macht das Angebot interessant. Dass der klassische Rundfunk hier kein Paroli mehr bieten kann, belegen die abnehmenden Zahlen der Zuhörer. Besonders die jungen Generationen laufen den Sendeanstalten in Scharen davon. Der Trend geht ganz klar zum individuellen Musikgenuss. Man hört das, was man hören möchte, hauptsächlich lädt man sich bequem seine Lieblingsmusik auf den eigenen MP3-Player. Zahlreiche Webradios reagieren auf den Trend und bieten reine Spartenprogramme an. Größere Anbieter stellen auf der entsprechenden Internetseite die eben gelaufenen Titel direkt als MP3-Datei zum Download zur Verfügung.
Ein Modell, das durchaus funktioniert. Der Webradio-Markt expandiert derzeit gewaltig. Die Zahlen der Zuhörer wachsen stetig und täglich gehen neue Webradio-Sender an den Start. So stehen heute für jeden Nutzer mehrere tausend Sender zur Verfügung – und das völlig kostenfrei.
Auch die konventionellen Radiosender sind auf diese Technik aufmerksam geworden. Nahezu jeder Sender verbreitet mittlerweile sein Programm auch über das Internet via Webradio. Man versucht so, das weitere Absinken der Zuhörerzahlen zu vermeiden und die eigene Reichweite auszubauen – ein Webradio kann schließlich weltweit empfangen werden.

Der Empfang

Seit jeher lässt sich Webradio mit jedem PC, der über eine Internetverbindung, Soundkarte und Lautsprecher verfügt, empfangen. Technisch bedingt waren die Anfänge nicht unbedingt hervorragender Musikgenuss, sondern eher ein Behelf. Die über Modem oder ISDN erzielten Bandbreiten machten die Übertragung in hoher Tonqualität unmöglich. Anders wurde das mit Aufkommen der hohen DSL-Bandbreiten und den günstigen Flatrates, die heute eine Tonqualität zulassen, die von der CD praktisch nicht zu unterscheiden sind.
Eine relativ neue Erscheinung sind transportable Radiogeräte, die bereits für kleines Geld zu haben sind. Sie wählen sich in das private Drahtlos-Netzwerk ein und haben somit einen direkten Zugriff auf die Sender. So lässt sich die Lieblingsmusik auch in der ganzen Wohnung oder im Garten hören.

Fazit

Webradio ist die Lösung für alle, denen das tägliche Radioprogramm nicht mehr ausreicht. Die riesige Auswahl an Sendern ermöglicht es, dass jeder das Radioprogramm findet, das seinem Geschmack voll entspricht.
Durch den Einsatz von mobilen Webradiogeräten wird das Webradio endgültig alltagstauglich.
 


 


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